Weiche Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinsen werden aus einer Art Gel hergestellt, das sehr weich und formbar ist. Sie wurden 1975 erstmals serienmäßig hergestellt. Das zuvor genutzte Material war zu dünn und zerbrechlich für den regelmäßigen Gebrauch.

Weiche Kontaktlinsen und ihre Vorteile

Da sich weiche Kontaktlinsen perfekt an das eigene Auge anpassen, haben sie einen hohen Spontankomfort. Es entsteht meistens nur ein sehr kurz anhaltendes Fremdkörpergefühl. So ist der Gewöhnungsprozess sehr kurz. Durch den größeren Linsendurchmesser, im Vergleich zu harten Linsen, verschwindet der Rand der weichen Kontaktlinsen unter dem Lid. Im Auge fallen die Linsen daher kaum auf. Die neuwertigen komfortablen Hydrogel-Linsen bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und sind besonders gut für trockene Augen geeignet.

Das neueste und sauerstoffdurchlässigere Material erhalten Sie mit Silikon-Hydrogel-Linsen. Diese besitzen eine sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit und versorgen die Augen auch beim längeren Tragen optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen. Bei einigen Anbietern ist sogar ein Tages- und Nachttragen möglich.

Nachteile bei weiche Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinse bestehen zum größten Teil aus Feuchtigkeit. Deshalb müssen weiche Kontaktlinsen professionell gereinigt werden, um die Gefahr zu minimieren, dass sich Krankheitserreger oder Schadstoffe festsetzen.

Um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion im und am Auge zu minimieren, ist eine gründliche Pflege sehr wichtig. Je nach Tragedauer der Kontaktlinse müssen diese nach einer bestimmten Zeit ausgewechselt werden. Am häufigsten werden Monatslinsen getragen, die nach 30 Tagen ausgetauscht werden.

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